Gastronomie und Hotellerie sind vom Fach-, Service- und Saisonkräftemangel besonders betroffen. Die Folgen zeigen sich in Betriebsaufgaben, verkürzten Öffnungszeiten, eingeschränkten Angeboten und Qualitätsmängeln. Dadurch wird nicht nur die wirtschaftliche Basis der Betriebe, sondern auch die gesamte touristische Leistungskette und damit die Tourismusentwicklung des Landes gefährdet.
Bereits umgesetzte Initiativen, unter anderem von DEHOGA und IHKn auf Landesebene, bilden eine Grundlage. Nun geht es darum, die gesamte „Employee Journey“ in den Blick zu nehmen – also alle Kontakt- und Leistungsphasen der Mitarbeitenden im Land, in den Regionen, Orten und Betrieben – und damit die Attraktivität des Landes systematisch zu steigern.

Dazu zählen die Attraktivitäts- und Imageverbesserung touristischer Berufe, Rekrutierung und Onboarding, Arbeitsbedingungen, Mitarbeitendenbindung sowie die Positionierung Schleswig-Holsteins als attraktiver Lebens- und Arbeitsstandort.